In einer Grignard-Reaktion reagieren Alkyl-, Aryl- und Vinyl-Organo-Magnesiumhalogenid-Verbindungen mit Molekülen, die polarisierte Bindungen aufweisen, darunter Ketone, Ester, Aldehyde, organische Säuren, Nitrile und Amide. Diese Organo-Magnesiumhalogenid-Verbindungen, die als Grignard-Reagenzien bekannt sind, sind Nukleophile, die das elektrophile Kohlenstoffatom angreifen, z. B. in Carbonylbindungen. Grignard-Reaktionen sind aufgrund ihrer Fähigkeit, Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen zu bilden, wichtig.
Grignard-Reagenzien sind starke Basen und reagieren mit protischen Verbindungen, was sie zu äußerst wertvollen Werkzeugen für die organische Synthese macht. Zum Beispiel werden Organo-Magnesiumhalogenide an die Carbonylbindung eines Ketons oder Aldehyds angehängt, wodurch ein Addukt entsteht, das dann hydrolysiert wird, um einen Alkohol zu bilden. Hunderte von verschiedenen Alkoholen wurden über die Grignard-Reaktion synthetisiert.

























