Manuelle Mehrkanalpipetten sind Luftpolsterpipetten, deren Funktionsweise der von Einkanalpipetten ähnelt. Mehrkanalpipetten haben mehrere Schäfte (für gewöhnlich 8 oder 12), die waagerecht in einer Reihe angeordnet sind und an denen die Spitzen befestigt werden. Die Kanäle sind im Abstand von 9 mm zueinander angeordnet, sodass sie auf die Kavitäten einer Mikrotiterplatte mit 96 Wells ausgerichtet sind, der gängigsten Testplattform in biowissenschaftlichen Labors, um das routinemäßige Pipettieren zu beschleunigen.