Dunn, A. L., Leitch, D. C., Journet, M., Martin, M., Tabet, E. A., Curtis, N. R., Williams, G., Goss, C., Shaw, T., O’Hare, B., Wade, C., Toczko, M. A., & Liu, P. (2018). Selective Continuous Flow Iodination Guided by Direct Spectroscopic Observation of Equilibrating Aryl Lithium Regioisomers. Organometallics, 38(1), 129–137.
Für die Entwicklung einer Zwischenverbindung entwickelten Forscher ein selektives Lithiierungs-/Iodierungsverfahren. Aufgrund der Notwendigkeit einer sorgfältigen Kontrolle der Reaktionsvariablen wurde für die C-H-Metallierung die kontinuierliche Strömungschemie verwendet. Die Forscher fanden heraus, dass Phenyllithium in Screening-Experimenten zwar zufriedenstellende Ausbeuten des 3-Iod-Produkts lieferte, beim Scale-up jedoch ein unerwünschtes Nebenprodukt entstand und eine reduzierte Ausbeute des Produkts resultierte. Aus diesem Grund verwendeten sie LDA als Lithiierungsmittel, was zur Bildung von zwei regioisomeren ArLi-Spezies führte. Die Fähigkeit, die gegenseitige Umwandlung dieser beiden Isomere über ReactIR zu verfolgen, ermöglichte die Identifizierung des optimalen Satzes von Reaktionsvariablen, um die Bildung der thermodynamisch bevorzugten 3-Li-Spezies sicherzustellen. Diese Erkenntnisse ermöglichten die Entwicklung eines hochselektiven und effizienten Verfahrens im grösseren Massstab.